Programm 2016

Freitag, 1.7.2016

18:00 Uhr Eröffnung
18:30 Uhr KlangGarten
19:30 Uhr Konzert 1: „Patterns/x-size“

Pelaar-Quartett München
Joe Rappaport und Luciana Beleaeva – Violine
Gunter Pretzel – Viola
Graham Waterhouse – Violoncello

Patterns sind elementare Stilmittel der gegenwärtigen Musik, über alle Sparten hinweg. Zugleich sind sie nahezu ein Archetypus unserer durch Technik geprägten Gegenwart. Hier werden sie in Kompositionen für Streichquartett in die Königsdisziplin der klassischen Kammermusik gehoben. Und spiegeln sich dann überraschend in einem ganz anderen Zusammenhang.

20:30 Uhr KlangGarten
21:00 Uhr Konzert 2: „Über-Blick“

Orientalische Märchen und neue Medien
Manuela Hartel – Video
Gunnar Geisse – Audio
Gunter Pretzel – Viola

Dem Blick ins Feuer in den nächtlichen Höfen der Karawansereien verdanken die Geschichten der orientalischen Erzähler ihr Leben. Virtualität ist der Schlüsselbegriff für die neuen Medien. Wo kommen die Töne her, die um die eben gespielten herum entstehen? In welche Räume werden wir gezogen durch die Projektionen, die die Wände um uns herum vergessen lassen? Alte Tradition und neueste Technik gehen ineinander.

22:00 Uhr KlangGarten und Projektion

Manuela Hartel, Gunnar Geisse

ca. 22:30 Uhr Performance „Nach(t)klang“

Manuela Hartel, Gunter Pretzel

Eine stille Duo-Improvisation zwischen einem unsichtbaren Instrumentalisten und einer nahezu imaginären Gestalt inmitten von nächtlichen Bäumen und schimmernden Farben.


Samstag, 2.7.2016

18:30 Uhr Begrüßung und KlangGarten
19:00 Uhr Konzert 3: Kinderkonzert „Bremer Stadtmusikanten“

in einer Version für Sprecher und Klavier von Dorothee Eberhardt

Belle Schupp – szenische Lesung
Peter Francesco Marino – Klavier

Neue Musik und Kinder: eine Herausforderung gerade für die Musiker. Denn Kinder sind als Publikum kompromisslos. Aber eben dies kann ein Konzert unvergesslich werden lassen. Hier wird die alte Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten in neue Töne gesetzt. Lieder laden zum Mitsingen ein, so wird die Gemeinschaft, die in der Geschichte entsteht, ins Publikum übertragen.

20:00 Uhr KlangGarten
21:00 Uhr Konzert 4: „48Nord“

Ulrich Müller, Siegfried Rössert, Patrick Schimanski – electronics

Die Formation 48nord sucht die Grenze, spürt dem Gegenwärtigen nach, setzt sich Wirklichkeiten aus, schöpft aus deren Widersprüchlich- keiten, konterkariert Purismus jeglicher Art. Experimentelle Musik, Neue Musik, Postpop, Neorock  ießen ineinander, amalgamieren, treiben auseinander, brechen sich wechselseitig in beweglichen Kontexten.

22:00 Uhr KlangGarten und Projektion

48Nord, Manuela Hartel

ca. 22:30 Uhr Performance „Nach(t)klang“

Manuela Hartel, Gunter Pretzel


Sonntag, 3.7.2016

18:30 Uhr Begrüßung und KlangGarten
19:00 Uhr Konzert 5: Serenadenkonzert „Einsame Idyllen“

Ensemble Zeitsprung, Ltg. Johannes X. Schachtner
J.X.Schachtner: Invention IV. Canon
Richard Wagner: Siegfried-Idyll
Bernhard Weidner: Nördlich der Waldeinsamkeit
KlangGarten: Gunnar Geisse
Luigi Dallapiccola: Piccola musica notturna

„Neue Musik“ unter freiem Himmel als sinnliches Musikvergnügen. Den Beweis, dass diese Konstellation möglich ist und der Gegensatz zwischen der angeblich lustfeindlichen zeitgenössischen Musik und einem vergnüglichen Konzertabend oft nur als Vorurteil in so manchen Köpfen existiert, will dieses Programm antreten. Auf Picknickdecken und locker verteilten Stühlen wird in gelöster Atmosphäre der Musik gelauscht. Dabei wird zwischen den Werken Raum für Gespräche, Auflockerungen und Verköstigungen gelassen, der Musik kann in der Natur nachgehört, die Ohren und Sinne können erfrischt und den Spuren der Einsamkeit in den idyllischen Werken gefolgt werden.

21:00 Uhr KlangGarten und Projektion

Manuela Hartel, Gunter Pretzel

Ensemble Zeitsprung

Musik mit außergewöhnlichen Programmkonzeptionen einen festen Platz im Münchner Konzertleben. Das Ensemble spielte zahlreiche Ur- und Erstaufführungen; Komponisten wie Rodion Shchedrin, Wilfried Hiller, Minas Borboudakis oder Johannes X. Schachtner sind ihm von Anfang an eng verbunden. Zugleich beschäftigen sich die Musiker intensiv mit dem Repertoire des 20. Jahrhunderts in seiner immensen stilistischen Vielfalt. Die Stammbesetzung umfasst derzeit zwölf Musiker, Auftritte finden in variabler Besetzung von Duo bis Kammerorchester statt.